SEO · 12 Min. Lesezeit
ChatGPT, Perplexity, Gemini im Vergleich: Welche KI empfiehlt lokale Betriebe?
Kurz gesagt: Gemini empfiehlt lokale Betriebe am häufigsten, weil es direkt auf Google Maps zugreift. Perplexity liegt im Mittelfeld, ChatGPT ist am wählerischsten. Alle drei lesen unterschiedliche Quellen, deshalb kannst du bei einer KI sichtbar sein und bei der anderen fehlen. Dieser Vergleich zeigt dir, wie ChatGPT, Perplexity, Gemini, Googles KI-Übersicht und KI-Modus, Claude und Copilot ticken und wo du als lokaler Betrieb zuerst ansetzt.
11 %
der Standorte empfiehlt Gemini
7,4 %
empfiehlt Perplexity
1,2 %
empfiehlt ChatGPT
Quelle: SOCi Local Visibility Index 2026, rund 350.000 Standorte von 2.751 Marken in den USA. Zum Vergleich: Im klassischen Google Local Pack tauchten dieselben Standorte zu 35,9 % auf.
Welche KI empfiehlt lokale Unternehmen am häufigsten?
Kurzantwort: Gemini. In der bisher größten Messung, dem Local Visibility Index 2026 von SOCi, nannte Gemini 11 % der untersuchten Standorte, Perplexity 7,4 % und ChatGPT nur 1,2 %. Der Grund ist vor allem die Datenqualität: Gemini liest Adresse, Öffnungszeiten und Bewertungen direkt aus Google Maps. ChatGPT und Perplexity müssen diese Infos aus dem offenen Netz zusammensetzen und lagen dabei laut SOCi nur zu rund 68 % richtig.
Das klingt erst einmal nach schlechten Nachrichten für ChatGPT-Fans. Für dich als Betrieb ist es eher eine Orientierung: Eine KI empfiehlt nur, was sie sicher zuordnen kann. Wenn sie nicht weiß, welcher Betrieb du bist, wo du sitzt und ob du heute geöffnet hast, nennt sie lieber jemand anderen. Wichtig dabei: Die Zahlen stammen aus den USA und von Ketten mit mehreren Standorten. Für Deutschland gibt es noch keine Studie dieser Größe. Die Mechanik dahinter gilt aber hier genauso.
Auffällig ist auch, wie wählerisch alle KIs sind. Im Local Pack bei Google tauchten dieselben Standorte drei- bis dreißigmal häufiger auf. In KI-Antworten werden oft nur zwei bis fünf Betriebe genannt, statt einer langen Liste. Wer da rein will, braucht saubere Daten und ein klares Profil.
Woher die KIs ihre lokalen Daten holen
Der wichtigste Unterschied zwischen den Plattformen ist nicht die Technik, sondern die Datenquelle. Wer weiß, wo eine KI nachschaut, weiß auch, wo er sich zeigen muss.
Gemini, AI Overviews und KI-Modus: alles aus dem Google-Kosmos
Gemini ist direkt mit Google Maps verbunden. Laut Google stecken dahinter Daten zu über 250 Millionen Orten: Adressen, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen. Die KI-Übersicht und der KI-Modus in der Google-Suche nutzen ebenfalls Gemini und den Google-Index. Dein Google Business Profil ist hier also die erste Faktenquelle.
ChatGPT: Bing, Datenanbieter und das offene Netz
OpenAI sagt nicht genau, welche Quellen ChatGPT für lokale Antworten nutzt. Analysen von Local-SEO-Anbietern wie Local Falcon sehen vor allem den Bing-Suchindex und Bing Places, dazu Bewertungsportale wie Yelp, mit dem OpenAI im Juli 2026 einen Datenvertrag geschlossen hat, Branchenverzeichnisse, Presseartikel und die eigene Website. Einen direkten Draht zum Google-Profil gibt es nach heutigem Stand nicht. Mehr dazu im Leitfaden Von ChatGPT empfohlen werden.
Perplexity: viele Quellen, offen sichtbar
Perplexity durchsucht das Netz mit eigenem Index und zeigt die Quellen sehr transparent an. Für lokale Anfragen hat Perplexity Partnerschaften mit Yelp und Tripadvisor geschlossen. In Deutschland spielt Yelp eine kleinere Rolle, dafür tauchen hier oft Branchenportale, Bewertungsseiten und Foren auf. Was das für deine Profile heißt, steht im Artikel Bewertungsportale und KI-Sichtbarkeit.
Copilot und Claude: Bing und Brave
Microsoft Copilot baut auf der Bing-Suche auf, also zählen Bing Places und der Bing-Index. Claude von Anthropic nutzt für die Websuche Brave Search, einen eigenen, unabhängigen Index. Beide sind in Deutschland kleiner als ChatGPT und Gemini, aber Copilot steckt in Windows und Office und erreicht dadurch viele Berufstätige.
Merk dir eine einfache Faustregel: Google-Profil für Gemini und Google, Bing Places für ChatGPT und Copilot, gute Verzeichnisse und eine klare Website für alle. Wie du Bing Places und weitere Dienste einrichtest, steht in Bing Places, Apple Business Connect und Foursquare.
Der große Vergleich: sechs KI-Plattformen für lokale Suchen
Die folgende Tabelle fasst zusammen, was du über jede Plattform wissen musst. Die Angaben zu Datenquellen beruhen auf Herstellerangaben und unabhängigen Analysen. Nicht jeder Anbieter legt alles offen, deshalb sind einzelne Punkte als Tendenz zu lesen.
| Plattform | Wichtigste lokale Datenquelle | Zitierverhalten | Reichweite (Stand 2026) | Dein wichtigster Hebel |
|---|---|---|---|---|
| Gemini | Google Maps, Google-Index | Empfiehlt am häufigsten (11 %), Profildaten laut SOCi durchweg korrekt | 950 Mio. monatliche Nutzer der Gemini-App weltweit (Alphabet, Juli 2026) | Google Business Profil, Bewertungen |
| Google KI-Übersicht | Google-Index, Google-Profil | Box über den Treffern, mehrere Quellen verlinkt | Laut Google 2,5 Mrd. monatliche Nutzer (I/O 2026) | Klassisches SEO plus Kurzantworten |
| Google KI-Modus | Google-Index, Maps, Teilfragen | Dialog mit Quellen, zerlegt Fragen in Teilfragen | In Deutschland seit Oktober 2025 verfügbar | Leistungsseiten, FAQ, Profil |
| ChatGPT | Bing, Datenanbieter, Verzeichnisse, Website | Sehr wählerisch (1,2 %), Profildaten nur zu rund 68 % korrekt | Meistgenutzte KI in Deutschland: 73,7 % der KI-Nutzer (Splendid Research 2026) | Bing Places, NAP-Konsistenz, Erwähnungen |
| Perplexity | Eigener Index, Bewertungsportale, Foren | Zeigt Quellen sehr offen, 7,4 % Empfehlungsquote | Deutlich kleiner, weltweit unter 5 % Marktanteil (Sensor Tower 2026) | Bewertungsportale, zitierfähige Inhalte |
| Copilot | Bing-Index, Bing Places | Antwort mit Quellen, nah an Bing-Ergebnissen | In Windows und Office eingebaut | Bing Places, Bing Webmaster Tools |
| Claude | Brave Search | Sucht nur bei Bedarf, zitiert Webquellen | Weltweit rund 10 % Marktanteil (Sensor Tower, Mai 2026), stärker bei Profi-Nutzern | Klare Website, saubere Verzeichnisse |
Warum zitieren ChatGPT und Perplexity so unterschiedliche Quellen?
Kurzantwort: Weil beide andere Suchindizes und Datenpartner nutzen. Eine Auswertung von Profound mit 100.000 identischen Fragen ergab, dass nur rund 11 % der zitierten Domains bei beiden Plattformen auftauchen. Branchenanalysen zeigen zudem eine Tendenz: ChatGPT stützt sich stärker auf Nachschlagewerke wie Wikipedia und Redaktionsseiten, Perplexity häufiger auf Foren wie Reddit, Videos und Bewertungsportale.
Zwischen den anderen Plattformen sieht es ähnlich aus. Laut Profound liegt die Überschneidung zwischen Googles KI-Übersicht und Copilot bei nur rund 6 %, zwischen Perplexity und der KI-Übersicht bei rund 16 %. Übersetzt heißt das: Es gibt nicht die eine KI-Sichtbarkeit. Jede Plattform hat ihr eigenes Bild von deinem Markt.
Für einen Handwerksbetrieb in [Stadt] kann das konkret bedeuten: In Gemini taucht er bei „[Leistung] in [Stadt]“ auf, weil sein Google-Profil stark ist. In ChatGPT fehlt er, weil sein Bing-Eintrag eine alte Telefonnummer zeigt und er in keinem Verzeichnis gelistet ist, das ChatGPT liest. Wie du das systematisch prüfst, steht im Artikel KI-Sichtbarkeit prüfen.
Was alle Plattformen gemeinsam haben
Trotz der Unterschiede belohnen alle KIs dieselben Grundlagen:
- Eindeutige Daten: Name, Adresse und Telefon überall gleich, Fachbegriff: NAP-Konsistenz.
- Gute, aktuelle Bewertungen: Laut SOCi hatten von ChatGPT empfohlene Standorte im Schnitt 4,3 Sterne.
- Klare Inhalte: Leistungen, Ort und Antworten auf typische Kundenfragen, gut lesbar für Mensch und Maschine.
- Erwähnungen von außen: Presse, Verbände, Branchenportale, Vergleichsartikel.
Wie viele Menschen in Deutschland nutzen welche KI?
Kurzantwort: ChatGPT ist in Deutschland klar vorn, Gemini holt auf. Laut einer Umfrage von Splendid Research (Juni 2026, 1.000 Befragte) nutzen 60,8 % der Deutschen KI-Tools. Von diesen KI-Nutzern verwenden 73,7 % ChatGPT und 49,3 % Gemini. Perplexity und Claude spielen im Alltag eine deutlich kleinere Rolle und sind vor allem bei fortgeschrittenen Nutzern verbreitet.
Für die Suche wichtig: Laut einer Bitkom-Umfrage von Ende 2025 nutzt die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland zumindest gelegentlich KI-Chats statt einer klassischen Suchmaschine. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es zwei Drittel. Gleichzeitig nutzen 47 % weiterhin nur die klassische Suche. Google bleibt also der wichtigste Kanal, die KI-Suche kommt dazu.
Weltweit verschieben sich die Anteile spürbar. Laut dem State of AI Report von Sensor Tower fiel der Marktanteil von ChatGPT im Mai 2026 erstmals unter 50 % (46,4 %), Gemini stieg auf 27,7 %, Claude auf 10,3 %. Perplexity und Copilot lagen jeweils unter 5 %. Für dich heißt das: ChatGPT ist heute die größte Bühne, Gemini wächst am schnellsten, und Google-Flächen wie die KI-Übersicht erreichen ohnehin fast jeden, der googelt.
Frag deine Neukunden eine Woche lang kurz am Telefon: „Wie haben Sie uns gefunden?“ Wenn öfter „hat mir ChatGPT gesagt“ oder „stand bei Google in der KI-Antwort“ fällt, weißt du, welche Plattform bei deinen Kunden schon zählt. Das ist aussagekräftiger als jede Statistik.
Was du je Plattform konkret tun kannst
Für Gemini, KI-Übersicht und KI-Modus
- Google Business Profil vollständig pflegen: Haupt- und Nebenkategorien, alle Leistungen, Öffnungszeiten inklusive Feiertage, echte Fotos.
- Regelmäßig Bewertungen sammeln und beantworten. Bewertungen mit konkreten Details helfen der KI mehr als „Alles super“.
- Auf der Website eine Seite pro Kernleistung mit Ort und kurzen Antworten auf typische Fragen. Hintergrund: Google KI-Suche 2026.
Für ChatGPT und Copilot
- Bing Places beanspruchen und mit dem Google-Profil abgleichen. Bing bietet dafür einen Import aus Google an.
- Wichtige Verzeichnisse prüfen: Gelbe Seiten, Das Örtliche, 11880, Branchenportale deiner Branche. Überall dieselben Daten.
- Website in den Bing Webmaster Tools anmelden, damit Bing deine Seiten zuverlässig findet.
- Erwähnungen außerhalb der eigenen Website aufbauen: lokale Presse, Innungen, Vereine, Kooperationspartner.
Für Perplexity
- Profile auf den Bewertungsportalen deiner Branche pflegen, zum Beispiel Jameda bei Praxen, Tripadvisor in der Gastronomie, MyHammer bei Handwerkern.
- Inhalte zitierfähig schreiben: Frage als Überschrift, direkt darunter eine klare Antwort mit Ort, Leistung und einer konkreten Angabe.
- Strukturierte Daten nutzen, damit Fakten maschinenlesbar sind. Mehr dazu: Strukturierte Daten für KI.
Für Claude
- Website technisch sauber halten, damit auch kleinere Suchindizes wie Brave sie erfassen.
- Klare Seitenstruktur und eindeutige Angaben.
- Keine Extra-Arbeit nötig: Wer die Grundlagen für ChatGPT und Perplexity erledigt, ist hier meist schon gut aufgestellt.
Wie prüfst du, ob dich die KIs empfehlen?
Kurzantwort: Mit einem festen Fragenkatalog, den du auf allen Plattformen mehrfach stellst. KI-Antworten schwanken, deshalb reicht eine einzelne Frage nicht. Stell jede Frage mehrmals, notiere, wie oft du genannt wirst, und vergleiche die Plattformen. So siehst du, wo du gut dastehst und wo Daten fehlen.
Beispielfragen zum Anpassen:
- Welcher [Branche] in [Stadt] ist empfehlenswert?
- Wer macht [Leistung] in [Stadtteil] mit kurzer Wartezeit?
- Welcher [Branche] in [Stadt] hat am Samstag geöffnet?
- Was kostet [Leistung] ungefähr in [Region]?
- [Dein Firmenname] Erfahrungen und Öffnungszeiten
Achte dabei nicht nur darauf, ob du genannt wirst, sondern auch, ob die Angaben stimmen. Eine falsche Telefonnummer in ChatGPT ist fast so schlimm wie gar nicht genannt zu werden. Der kostenlose rankPilot Check misst deine Sichtbarkeit bei Google, in Google Maps und in KI-Antworten. In der App fragt rankPilot wöchentlich deine Hauptfrage je 10-mal bei ChatGPT, Gemini und Perplexity ab, dazu vier weitere Kundenfragen im Wechsel, auch bei Claude. Gezählt wird, ob du in der Mehrheit der Antworten vorkommst.
Typische Fehler beim Plattform-Vergleich
- Nur ChatGPT testen: Wer nur dort schaut, übersieht, dass Gemini und Google für lokale Anfragen oft wichtiger sind.
- Eine Antwort als Wahrheit nehmen: Dieselbe Frage bringt morgen ein anderes Ergebnis. Erst mehrere Durchläufe zeigen ein Muster.
- Bing ignorieren: Bing hat in Deutschland wenig eigene Suchanteile, ist aber die Grundlage für ChatGPT-Suche und Copilot.
- Auf Wundermittel hoffen: Eine llms.txt oder ein Spezial-Plugin ersetzt keine sauberen Daten.
- Google vernachlässigen: Laut Bitkom nutzen 47 % der Deutschen nur klassische Suchmaschinen. Maps und Profil bleiben der stärkste Kanal für Anrufe.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Gemini empfiehlt lokale Betriebe am häufigsten (11 %), Perplexity 7,4 %, ChatGPT 1,2 % (SOCi 2026, USA)
- Jede KI liest andere Quellen: Google Maps, Bing, Brave oder eigene Indizes
- ChatGPT und Perplexity teilen nur rund 11 % ihrer zitierten Domains
- In Deutschland ist ChatGPT die meistgenutzte KI, Gemini wächst am schnellsten
- Reihenfolge: Google-Profil, dann Bing Places und Verzeichnisse, dann zitierfähige Website
Fazit: Worauf sich ein lokaler Betrieb zuerst konzentriert
Du musst nicht sechs Plattformen gleichzeitig bespielen. Fang bei Google an: Ein vollständiges Google Business Profil mit guten Bewertungen wirkt auf Gemini, die KI-Übersicht und den KI-Modus auf einmal und bleibt der stärkste Kanal für Anrufe. Danach kümmerst du dich um Bing Places und die wichtigsten Verzeichnisse, damit ChatGPT und Copilot dich richtig zuordnen können. Zum Schluss machst du deine Website zitierfähig, davon profitieren Perplexity und Claude. Eine Garantie, von einer KI empfohlen zu werden, gibt es nicht. Aber wer überall dieselben, korrekten Daten zeigt, gibt jeder KI einen guten Grund, ihn zu nennen. Wie du das für deine Branche umsetzt, zeigen Lokale SEO und Als Handwerker in ChatGPT gefunden werden.
Häufige Fragen
Welche KI empfiehlt lokale Unternehmen am häufigsten?
Im Local Visibility Index 2026 von SOCi (rund 350.000 Standorte in den USA) empfahl Gemini 11 % der Standorte, Perplexity 7,4 % und ChatGPT nur 1,2 %. Gemini greift direkt auf Google Maps zu und kennt deshalb mehr Betriebe mit korrekten Daten. Für Deutschland gibt es noch keine vergleichbar große Messung, die Richtung dürfte aber ähnlich sein.
Woher bekommt ChatGPT die Daten über lokale Betriebe?
OpenAI legt die Quellen nicht vollständig offen. Analysen von Local-SEO-Anbietern sehen vor allem den Bing-Suchindex, Bing Places, Bewertungsportale wie Yelp (Vertrag mit OpenAI seit Juli 2026) und die eigene Website als Grundlage. Ein direkter Zugriff auf dein Google Business Profil ist nicht belegt.
Ist Perplexity für kleine Betriebe in Deutschland wichtig?
Perplexity ist in Deutschland deutlich kleiner als ChatGPT und Gemini. Es lohnt sich trotzdem, weil Perplexity sehr transparent Quellen zeigt und viele Nutzer dort gezielt recherchieren. Wer auf ChatGPT und Google gut aufgestellt ist, wird oft auch in Perplexity besser gefunden, weil sich die Grundlagen überschneiden.
Reicht ein gutes Google Business Profil für alle KI-Plattformen?
Für Gemini, AI Overviews und den KI-Modus ist das Google-Profil der wichtigste Hebel. ChatGPT, Copilot und Claude nutzen aber andere Suchindizes und Verzeichnisse. Deshalb brauchst du zusätzlich Bing Places, gepflegte Branchenverzeichnisse und eine klare Website.
Warum nennen ChatGPT und Perplexity unterschiedliche Betriebe?
Weil sie unterschiedliche Quellen lesen. In einer Auswertung von Profound tauchten nur rund 11 % der zitierten Domains bei beiden Plattformen auf. Jede KI hat also ihre eigene Sicht auf deinen Markt, und du kannst bei der einen sichtbar und bei der anderen unsichtbar sein.
Welche Plattform sollte ich zuerst angehen?
Zuerst Google: Profil, Bewertungen und Website, denn das wirkt auf Gemini, AI Overviews und den KI-Modus gleichzeitig. Danach Bing Places und die wichtigsten Verzeichnisse für ChatGPT und Copilot. Perplexity und Claude profitieren dann meist automatisch von sauberen Daten und klaren Inhalten.
Wie oft sollte ich meine KI-Sichtbarkeit prüfen?
KI-Antworten schwanken von Anfrage zu Anfrage. Eine einzelne Stichprobe sagt wenig. Sinnvoll ist ein fester Fragenkatalog, den du regelmäßig mehrfach stellst, zum Beispiel wöchentlich oder monatlich, und dann zählst, wie oft du genannt wirst.
Joachim Schmitt
GründerJoachim Schmitt ist Gründer von rankPilot und schreibt zu lokaler SEO, Google Business Profil, Webseiten und digitalem Marketing für mittelständische Unternehmen in Deutschland. Mehr unter Über uns.
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