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Glossar · Performance

Conversion-Rate

Der Anteil der Besucher deiner Website, die etwas tun, das dir wichtig ist, etwa anrufen oder anfragen.

Stand: 29.10.2026 · von rankPilot, einfach erklärt

Was ist die Conversion-Rate?

Die Conversion-Rate zeigt, wie viele Besucher deiner Website etwas tun, das dir wichtig ist, zum Beispiel anrufen, ein Formular absenden oder einen Termin buchen. Sie wird als Anteil aller Besucher angegeben. Steigt sie, bekommst du mit denselben Besuchern mehr Anfragen. Deshalb lohnt es sich, sie regelmäßig zu messen.

Die Conversion-Rate (kurz CR, auf Deutsch etwa Umwandlungsrate) ist eine wichtige Kennzahl im Marketing. Sie misst, welcher Anteil der Besucher eine vorher festgelegte Handlung ausführt. Das kann ein Kauf sein, eine Kontaktanfrage, ein Anruf, eine Newsletter-Anmeldung, ein Termin oder ein Download.

Berechnung: Conversion-Rate in Prozent = Anzahl der Handlungen geteilt durch Anzahl der Besucher, mal 100. Ein Rechenbeispiel: 1.000 Besucher im Monat, davon 30 Anfragen über das Kontaktformular, ergibt eine Conversion-Rate von 3 %.

Was eine „gute“ Conversion-Rate ist, hängt stark von Branche und davon ab, was du als Handlung zählst. Am aussagekräftigsten ist der Vergleich mit dir selbst: Miss deine Rate über einige Monate und prüfe, ob Änderungen an der Seite sie verbessern.

Hebel sind: klar sichtbare Knöpfe mit eindeutiger Beschriftung, Vertrauenszeichen (Bewertungen, Siegel, Garantien, wenn es sie wirklich gibt), schnelle Ladezeiten, kurze Formulare, eine gute Darstellung am Handy, ein klares Alleinstellungsmerkmal, echte Kundenstimmen und Fallbeispiele und so wenige Hürden wie möglich bis zur Anfrage.

Eine bessere Conversion-Rate ist oft günstiger als mehr Besucher: Wer sie verdoppelt, bekommt rechnerisch mit denselben Besuchern doppelt so viele Anfragen.

Ein sauberer Weg zur Verbesserung ist der A/B-Test. Dabei sieht ein Teil der Besucher eine geänderte Variante (anderer Knopftext, anderes Bild, anderes Formular), der Rest das Original. Erst wenn genug Besucher beide Varianten gesehen haben, lässt sich sagen, ob der Unterschied echt ist oder Zufall. Bei kleinen Websites dauert das oft lange, dann sind gezielte Verbesserungen nach gesundem Menschenverstand sinnvoller.

Häufige Bremsen sind: zu lange Formulare, unklare Knöpfe („Senden“ statt „Kostenloses Angebot anfordern“), fehlende Vertrauenszeichen, schlechte Darstellung am Handy, langsame Ladezeiten und versteckte Telefonnummern. Gerade lokale Betriebe profitieren davon, die Telefonnummer auf jeder Seite als antippbaren Link anzuzeigen.

Sinnvoll ist auch ein Blick auf die Qualität der Anfragen: Nicht jede Anfrage ist gleich wertvoll. Weniger, dafür gut passende Anfragen können mehr bringen als viele vage Anfragen, die viel Beratungszeit kosten und selten zum Auftrag führen.

Praxisbeispiel

Eine Sanitärfirma baut auf jeder Seite eine sichtbare Telefonnummer zum Antippen ein, zeigt echte Bewertungen und setzt einen Notdienst-Hinweis ganz nach oben. Danach vergleicht sie ihre Conversion-Rate mit den Monaten davor.

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