Glossar · Performance
KPI (Key Performance Indicator)
Eine Schlüsselkennzahl, an der du misst, ob dein Marketing wirkt, etwa Anfragen, Anrufe oder neue Bewertungen.
Stand: 29.10.2026 · von rankPilot, einfach erklärt
Was ist ein KPI?
Ein KPI ist eine Kennzahl, an der du misst, ob dein Marketing wirkt. Für lokale Betriebe sind das zum Beispiel Anrufe über das Google-Profil, Anfragen über die Website, Routenanfragen oder neue Bewertungen. Gute KPIs sind wenige, klar messbar und hängen direkt mit deinem Umsatz zusammen, nicht nur mit Klicks.
KPI steht für „Key Performance Indicator“, auf Deutsch Schlüsselkennzahl. KPIs sind die Messgrößen, mit denen du den Erfolg deines Marketings nüchtern bewertest. Im Online-Marketing gibt es sehr viele mögliche Kennzahlen. Die Kunst ist, die wirklich wichtigen auszuwählen und dauerhaft zu verfolgen.
Klassische SEO-Kennzahlen sind: Besucher aus der unbezahlten Suche, ein Sichtbarkeitsindex (zum Beispiel von Sistrix), die Zahl der Suchbegriffe, für die die Website gefunden wird, die durchschnittliche Position, die Klickrate, die Conversion-Rate, erreichte Ziele (Anrufe, Anfragen, Buchungen), Anzahl und Qualität der Links und der Ertrag im Verhältnis zur Investition.
Für lokale Betriebe sind oft am wichtigsten: Anrufe aus dem Google-Profil, Klicks auf „Route“, Klicks auf die Website aus dem Profil, Anzahl und Durchschnitt der Bewertungen, die Sichtbarkeit in den Orten bei Google für die wichtigsten Suchen und die Zahl passender Anfragen über die Website.
Der häufigste Fehler ist, zu viele Kennzahlen zu verfolgen, auch solche, die gut aussehen, aber nichts bedeuten. Wer alles misst, schaut am Ende nichts mehr genau an. Besser: wenige wirklich entscheidende Kennzahlen festlegen, jeden Monat messen, mit dem Vormonat vergleichen und konkrete Schritte daraus ableiten.
Wichtig ist der Unterschied zwischen nachlaufenden und vorlaufenden Kennzahlen. Nachlaufende (Umsatz, Zahl der Neukunden) zeigen vergangene Ergebnisse, die sich nicht mehr ändern lassen. Vorlaufende (Zahl der Anfragen, Aufrufe des Profils, Anmeldungen zum Newsletter) zeigen, was kommt, und hier kannst du steuern. Eine gute Auswahl kombiniert beides.
Für eine kostenlose Messung im lokalen Marketing reichen oft drei Quellen: die Google Search Console (Klicks, Einblendungen, Position und Klickrate je Suche), die Statistiken im Google-Profil (Aufrufe, Anrufe, Routen) und eine einfache Liste im Betrieb, woher jede Anfrage kam. Schon damit lässt sich die Wirkung jeden Monat ehrlich bewerten.
Sinnvoll sind außerdem eigene Zielwerte je Kennzahl, zum Beispiel eine feste Zahl passender Anfragen im Monat statt „möglichst viele“. Erst mit einem Ziel wird sichtbar, ob die Maßnahmen reichen.
Auch die Regelmäßigkeit entscheidet: Ein fester Termin im Monat für den Blick auf die Zahlen verhindert, dass Maßnahmen unkontrolliert weiterlaufen. Dort wird besprochen, was vom Ziel abweicht und was im nächsten Monat anders gemacht wird.
Praxisbeispiel
Ein Hotel legt drei Kennzahlen fest: Direktbuchungen pro Monat, Anteil der Buchungen über Portale und den Bewertungsschnitt bei Google. Diese drei Werte schaut es jeden Monat an und sieht so, ob Maßnahmen wie ein besseres Google-Profil oder eine eigene Buchungsseite wirken.