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Glossar · Performance

CTR (Click-Through-Rate)

Die Klickrate: wie oft ein angezeigter Eintrag im Verhältnis zu seinen Einblendungen angeklickt wird.

Stand: 29.10.2026 · von rankPilot, einfach erklärt

Die kurze Antwort

Was ist die CTR?

Die CTR, auf Deutsch Klickrate, zeigt, wie oft dein Eintrag in den Suchergebnissen angeklickt wird, im Verhältnis dazu, wie oft er angezeigt wurde. Du findest sie in der Google Search Console. Ein klarer Seitentitel und eine passende Beschreibung können die Klickrate erhöhen, ohne dass sich deine Position bei Google ändert.

Praxisbeispiel

Ein Anwalt ändert den Seitentitel von „Kanzlei Müller Verkehrsrecht“ auf „Fachanwalt Verkehrsrecht München: schnelle Hilfe“. In der Search Console vergleicht er danach die Klickrate für „Fachanwalt Verkehrsrecht München“ mit den Wochen davor.

Ausführlich erklärt

CTR genau erklärt

Die Click-Through-Rate (CTR, auf Deutsch Klickrate) misst, welcher Anteil der Nutzer auf einen angezeigten Link klickt. Sie wird in Prozent angegeben und ist eine wichtige Kennzahl in der Suchmaschinenoptimierung, bei Google Ads und in jeder Form von Online-Werbung.

Berechnung: CTR in Prozent = Klicks geteilt durch Einblendungen, mal 100. Ein Rechenbeispiel aus der Google Search Console: Eine Seite wird 10.000 Mal in den Suchergebnissen angezeigt und 400 Mal angeklickt, das ergibt eine CTR von 4 %.

In der normalen Google-Suche hängt die Klickrate stark von der Position ab: Die obersten Treffer bekommen die meisten Klicks, weiter unten und auf Seite 2 klickt kaum noch jemand.

Die Klickrate lässt sich oft durch bessere Seitentitel und Beschreibungen verbessern, ohne dass sich die Position ändert. Wer bei gleicher Position doppelt so oft angeklickt wird, bekommt doppelt so viele Besucher aus der Suche.

Konkrete Hebel: das aktuelle Jahr im Titel, wenn es um zeitabhängige Themen geht, genaue Angaben wie „kostenlos“, „in 5 Minuten“ oder „Schritt für Schritt“ (nur, wenn sie stimmen), Zahlen am Anfang („12 Wege …“), der Ort im Titel („Anwalt München“) und ein klarer Nutzen in der Beschreibung. Versprechen, die die Seite nicht hält, kosten Vertrauen.

Ob Google die Klickrate direkt für die Reihenfolge der Treffer nutzt, ist umstritten, Google legt das nicht offen. Sicher ist: Mehr Klicks bei gleicher Position bringen mehr Besucher, das allein lohnt die Arbeit an Titeln und Beschreibungen.

Bei Google Ads fließt die erwartete Klickrate laut Google-Ads-Hilfe in den Qualitätsfaktor ein, zusammen mit der Anzeigenrelevanz und der Qualität der Zielseite. Ein besserer Qualitätsfaktor kann die Klickkosten senken. Gut formulierte Anzeigentexte sind deshalb oft wertvoller als ein höheres Budget.

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